Zwei urbane Gärten für den Güterbahnhof?

Zwei urbane Gärten für den Güterbahnhof?

Das Kooperative Gutachterverfahren sieht ein Mix von zwei Entwürfen für die Bebauung des Güterbahnhofs vor. Gemäß der beiden Konzepte gäbe es zwei Orte an denen ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte.

Am 15. Mai 2014 wurde das Endergebnis des Kooperativen Gutachterverfahrens in Bezug auf die Entwicklung des ehemaligen Gürterbahnhofs verkündet. Es stellte sich aber heraus, dass es nur ein vorläufiges Ergebnis ist und zwei Teams nun bis zum Herbst einen endgültigen Plan entwickeln (siehe Blog der Aurelis).

Der Jury des Gutachterverfahrens gefiel der Ostteil des Plans von Trint und Kreuder und Lill und Sparla sowie der mittlere Teil von Lorenzen und Becht am besten. Im Endeffekt müssen sich also zwei Architektenbüros zusammen setzen und einen gemeinsamen Entwurf vorlegen.

Urban Gardening im Westen

Die Entwürfe sehen auch das “Urban Gardening” auf dem Gelände vor. Gemäß des Konzepts von Lorenzen und Becht bliebe der Gartenbahnhof Ehrenfeld selbst noch während der zweiten Bauphase am jetzigen Ort in der Mitte des Güterbahnhofs. Erst für die dritte Bauphase müsste demnach der mobile Gemeinschaftsgarten umziehen. Den urbanen GärtnerInnen stände schließlich ein Areal im äußersten Westen des Geländes zur Verfügung.

Noch ein Garten im Osten?

Der Clou an der gesamten Sache ist, dass Trint und Kreuder und Lill und Sparla das urbane Gärtnern stattdessen im Osten vorgesehen haben. Dort sehen sie das Gärtnern auf einem großen Gebäudedach über Jack in the Box vor.

Bleibt es dabei?

Es bleibt zu hoffen, dass beide Teams ihre gärtnerischen Pläne beibehalten! Damit hätte vermutlich die Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V. die Möglichkeit auch in Zukunft auf dem ehemaligen Güterbahnhof aktiv zu sein. Na, das wäre doch eine prima Sache!